Gustav Althoff

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Heinrich Friedrich Wilhelm Gustav Althoff wurde am 2. Januar 1885 in Minden geboren. 1910 eröffnete er in Dortmund sein eigenes Kino und betätigte sich kurz darauf auch im Filmverleih. Seine Berliner Firma „Althoff & Co“ begann nach dem Ersten Weltkrieg mit der Filmproduktion. 1921 war er Mitbegründer der „Althoff-Amboss-Film“ (AAFA). Ab 1928 war er zusätzlich zu seiner eigentlichen Arbeit Produktionsleiter für die Filmgesellschaft „Albö“ und ab 1929 für die Berliner „Aco-Film GmbH“. Althoff produzierte hauptsächlich Unterhaltungsfilme, vorwiegend Romanzen und Komödien. In dieser Zeit wohnte Althoff inder Virchowstraße 25 in Neubabelsberg.

Trotz der „Gleichschaltung“ von Kunst und Kultur während der Zeit des Nationalsozialismus konnte Althoff weiterarbeiten, obwohl er sich nicht „gleichschalten“ ließ. Dafür wurde es ihm verboten, die Ateliers der staatlich kontrollierten Filmfirmen UFA, Tobis und Terra zu nutzen. Deshalb baute er im Frühjahr 1939 das am Nordrand von Nowawes – dem heutigen Babelsberg - gelegene Lokal „Klemms Festsäle“ zu einem Filmstudio um, dem Althoff-Atelier. Wie alle anderen Filmfirmen, die noch in privatem Besitz waren, wurden 1942 auch Althoffs „Aco-Film“ aufgelöst. 1942/43 baut er deshalb ein neues Filmatelier in Babelsberg. Die Halle hatte die drittgrößte Kapazität für Filmaufnahmen nach UFA und Terra.

Am 24. November 1948 starb der deutsche Filmproduzent in Baden-Baden.