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* „Neuendorf - Nowawes - Babelsberg: Stationen eines Stadtteils“ – Herausgeber: [[Förderkreis Böhmisches Dorf Nowawes und Neuendorf]] e. V.; in Redaktion von Almuth Püschel; 1. Auflage; Horb am Neckar; Geiger-Verlag; 2000; ISBN 3-89570-653-1
  
 
[[Kategorie:Personen der Geschichte]]
 
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Aktuelle Version vom 28. März 2011, 22:12 Uhr

August Wichgraf

August Wichgraf, mit vollem Namen Carl August Ferdinand Wichgraf (* 1811, in Gumbinnen; † 2.5.1901), war ein Verwaltungsbeamter der Königlichen Regierung in Potsdam und Kommissarius der Kolonie Nowawes.

Geschichte

Carl August Ferdinand Wichgraf wurde im Jahr 1811 in Gumbinnen (Ostpreußen) geboren. Nach dem Gymnasium studierte er ab 1832 an der Berliner Universität Jura und Cameralwissenschaften. Er nahm oft an Ausflügen zu Fabriken in Berlin teil und besuchte in den Ferien verschiedene Landgüter in der Mark und in Pommern. Dabei machte er sich mit der Technik und der modernen Entwicklung der Landwirtschaft vertraut.

Kurzzeitig arbeitete Wichgraf am Königlichen Stadtgericht in Potsdam. Auf eigenen Wunsch hin übernahm er die Verwaltungsarbeit bei der Königlichen Regierung der Residenz Potsdam. In dieser Funktion wurde Wichgraf als Kommissarius der Kolonie Nowawes eingesetzt. Aufopferungsvoll bemühte er sich die Not der Bewohner zu lindern, indem er progressive Ideen im Produktionsprozeß durchsetzte. Nach anfänglicher Skepsis der Weber gab ihm der Erfolg jedoch Recht. Im Jahr 1862 erschien seine Schrift „Geschichte der Weber-Colonie Nowawes bei Potsdam, und Darstellung der von der Regierung zur Aufhilfe ihrer verarmten Bewohner ergriffenen Maßregeln“.

Am 2. Mai 1901 starb August Wichgraf und wurde auf dem Bornstedter Friedhof beigesetzt.

Quellen